Ein WC-Schild mit Humor
Kennt ihr das? Manchmal muss es einfach schnell gehen. Und genau dieses Gefühl habe ich heute mal in Acryl und Holz verewigt.
In meiner Werkstatt versuche ich immer, Alltagsgegenstände ein bisschen aufzupeppen. Standard-Toilettenschilder gibt es wie Sand am Meer, aber ich wollte etwas, das den Nagel (oder die Not) auf den Kopf trifft. So entstand dieses Schild im „Pipi-Pause“-Look.
Der kreative Prozess
Die Idee war, die klassischen Piktogramme für Damen und Herren etwas… sagen wir mal… „dynamischer“ zu gestalten.
- Materialwahl: Ich habe mich für eine Kombination aus hellem Sperrholz als Basis und schwarzem sowie orangem Acryl entschieden. Der Kontrast zwischen dem natürlichen Holz und dem glänzenden, knalligen Acryl macht das Schild zu einem echten Hingucker.
- Die Umsetzung: Das schwarze Acryl bildet den Rahmen und den Hintergrund, während die orangen Einleger für die Figuren und den Schriftzug „WC“ per Laserschnitt exakt eingepasst wurden (Inlay-Technik).
- Der Clou: Die Körperhaltung der Figuren! Durch das leichte Einknicken der Beine bekommt das Schild eine Geschichte, die jeder versteht, ohne ein Wort zu lesen.
Tipp für euch: Wenn ihr Inlays aus Acryl macht, achtet auf den „Kerf“ (Schnittbreite) eures Lasers. Damit die orangen Teile perfekt in die schwarze Platte flutschen, ohne zu wackeln, müsst ihr die Pfade der inneren Teile minimal versetzen.

Bildbeschreibung für das Beispielfoto
Das Foto zeigt das fertige Werkstück flach liegend auf einer hellen Eichenholz-Oberfläche. Die warme Maserung des Tisches harmoniert wunderbar mit der hölzernen Rückplatte des Schildes. Das Licht fällt seitlich ein, sodass die glänzende Oberfläche des schwarzen Acryls leicht spiegelt und die Tiefe des orangen 3D-Effekts betont wird. Das Orange leuchtet kräftig und bildet das Zentrum des Bildes – ein frecher Kontrast zur natürlichen Umgebung.
